Das Gericht in Nykøbing Falster soll klären, ob ein Fall von Vergewaltigung und Mordversuch an einem 11-jährigen Mädchen als Geständnisfall behandelt werden kann.
Die Vergewaltigung und der Mordversuch fanden am 4. August 1999 in Bøtø auf Falster statt. Der Fall wurde untersucht, und es wurde unter anderem eine Phantomzeichnung des Täters veröffentlicht, was jedoch zu nichts führte. Der Fall, der nie zu den Akten gelegt wurde, aber kontinuierlich verfolgt wurde, erfuhr einen Durchbruch dank der neuen Möglichkeiten der DNA-Technologie, insbesondere im Bereich der sogenannten Verwandtschaftssuche. Dies führte dazu, dass ein 56-jähriger Mann am 18. Dezember 2024 festgenommen wurde – mehr als 25 Jahre nach dem Vorfall. Er wurde der Vergewaltigung und des Mordversuchs beschuldigt und sitzt seit der Festnahme in Untersuchungshaft.
Im Juni dieses Jahres wurde der mittlerweile 57-jährige Mann in dem Fall angeklagt.
Am Mittwoch, dem 3. September, wird vor dem Gericht in Nykøbing Falster eine Gerichtsverhandlung stattfinden, um zu klären, ob der Fall als Geständnisfall abgeschlossen werden kann. Falls der Fall nicht als Geständnisfall behandelt werden kann, wird er voraussichtlich als Schöffensache vor dem Gericht in Nykøbing Falster verhandelt, wobei der erste Verhandlungstag am 8. September stattfinden wird.
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