Die Regierung hat beschlossen, eine interministerielle Arbeitsgruppe einzurichten, die mögliche Modelle für Sterbehilfe in Dänemark untersuchen soll. Das Ziel ist es, eine fachliche Grundlage für weitere politische Diskussionen zu diesem Thema zu schaffen.
Nach Innen- und Gesundheitsministerin Sophie Løhde ist die Frage der Sterbehilfe „sehr komplex und mit Dilemmas gefüllt“. Sie betont:
„Die Regierung hat noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob Sterbehilfe hier eingeführt werden soll, aber jetzt beginnen wir mit der Arbeit, um mögliche Modelle für Sterbehilfe zu untersuchen, die wir in weiteren politischen Überlegungen verwenden können.“
Die Arbeitsgruppe wird sich unter anderem auf das Reflexionspapier des Ausschusses für einen würdevolleren Tod, die Stellungnahme des Ethikrats und internationale Erfahrungen stützen. Bei der Arbeit werden relevante gesundheitsbezogene, juristische, ethische und wirtschaftliche Überlegungen einbezogen.
Die Gruppe setzt sich aus Beamten des Innen- und Gesundheitsministeriums, des Justizministeriums, des Sozial- und Wohnungsbau Ministeriums sowie des Seniorenministeriums zusammen. Darüber hinaus werden relevante Experten regelmäßig einbezogen.
Die Arbeit soll innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein.
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