Eine neue gemeinsame Bedrohungsbewertung der dänischen Behörde für Gesellschaftssicherheit (SAMSIK), des Inlandsgeheimdienstes Politiets Efterretningstjeneste (PET) und des Militärgeheimdienstes Forsvarets Efterretningstjeneste (FE) kommt zu dem Schluss, dass die Cyberbedrohung gegen die Kommunal- und Regionsratswahl am 18. November hoch ist.
Der Bewertung zufolge ist es wahrscheinlich, dass pro-russische Hackergruppen versuchen werden, DDoS-Angriffe gegen Webseiten im Zusammenhang mit der Wahl durchzuführen – darunter Seiten, die Wahlergebnisse veröffentlichen oder von Kommunen und öffentlichen Behörden betrieben werden. Solche Angriffe können Webseiten vorübergehend unzugänglich machen, beeinflussen jedoch weder Stimmen noch Wahlergebnis.
Außerdem wird als möglich eingeschätzt, dass kriminelle Hacker Ransomware-Angriffe gegen IT-Systeme mit Bezug zur Wahl versuchen, was die Auszählung der Stimmen verzögern könnte. Da die Stimmen analog abgegeben werden, können sie weiterhin manuell ausgezählt werden.
Die Bedrohung durch Einflussnahme oder Sabotage durch fremde Staaten – darunter auch Russland – wird hingegen als gering eingestuft, und es wird nicht erwartet, dass versucht wird, den eigentlichen Wahlvorgang zu beeinflussen.
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