Das Gericht in Nykøbing Falster hat am Donnerstag ein Urteil in einem Fall professioneller Cannabispflanzenproduktion gefällt, in dem zwei Männer wegen ihrer Beteiligung an der Einrichtung eines größeren Cannabis-Gewächshauses zu Freiheitsstrafen verurteilt wurden.
Ein 37-jähriger Mann aus Horslunde wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, weil er eine Nebengebäude zur Verfügung gestellt hatte, in dem der 59-jährige Mitangeklagte aus Nakskov ein Cannabislabor einrichtete. Bei einer polizeilichen Durchsuchung im Mai wurden etwa 1.200 Cannabispflanzen gefunden, was etwa 34,5 Kilogramm Marihuana entspricht.
Beide Männer wurden außerdem wegen Diebstahls von Strom im Wert von über 73.000 Kronen zur Produktion verurteilt. Darüber hinaus wurde der 37-Jährige wegen mehrerer weiterer Delikte verurteilt, darunter Drogenkonsum am Steuer, Fahren trotz Fahrverbots, Verstoß gegen das Waffengesetz sowie Besitz von Betäubungsmitteln zum Eigengebrauch. Das Gericht entzog ihm das Fahrrecht und beschlagnahmte sowohl ein Auto als auch ein Motorrad.
Der 59-jährige Mann wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten wegen seiner Beteiligung an der Cannabisproduktion und dem Stromdiebstahl verurteilt. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft, während er auf den Strafvollzug wartet.
Staatsanwalt Mads Jantzen erklärte, dass er mit dem Urteil zufrieden sei und betonte, dass das Gericht eindeutig festgestellt habe, dass dem 37-Jährigen die professionelle Cannabisproduktion in seiner Scheune bewusst gewesen sei. Laut Staatsanwaltschaft sendet das Urteil ein klares Signal, dass eine umfangreiche und professionelle Marihuanaproduktion ernsthaft bestraft wird.
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