Rotes Kreuz eröffnet Krisenhotline für Bürger, die von der Situation im Nahen Osten betroffen sind

Das Rote Kreuz in Dänemark eröffnet nun eine telefonische Krisenhotline für Bürger, die sich von der aktuellen Situation im Nahen Osten betroffen fühlen.

Laut der Organisation kann die Situation Besorgnis und Unsicherheit auslösen – sowohl bei Menschen, die sich in der Region aufhalten oder aufgehalten haben, als auch bei Bürgern, die Familie, Freunde oder Kollegen in der Region haben.

„Wenn in der Welt ernste und unvorhersehbare Situationen entstehen, kann das viele Menschen beeinflussen – besonders wenn man eine persönliche Verbindung zu der Region hat. Über die Krisenhotline kann man ein vertrauliches Gespräch mit einem Berater führen, der zuhört und dabei hilft, mit den Sorgen umzugehen, die die Situation auslösen kann“, sagt Louise Jühne Paulsen, Leiterin des Krisen- und Bereitschaftsdienstes beim Roten Kreuz.

An der Krisenhotline sitzen erfahrene Berater bereit, um Bürgern zuzuhören und sie zu unterstützen, die sich unsicher fühlen oder von der Situation betroffen sind.

„Wir reagieren alle unterschiedlich, wenn etwas Ernstes in der Welt passiert. Für manche kann es beruhigend sein, mit jemandem über die Gedanken und Sorgen zu sprechen, die man hat“, sagt Louise Jühne Paulsen.

Die Krisenhotline ist unter der Telefonnummer +45 38 202 202 erreichbar. Sie ist am Freitag bis 16 Uhr geöffnet, am Wochenende von 10 bis 15 Uhr, am Montag von 10 bis 19 Uhr sowie am Dienstag von 10 bis 15 Uhr.

Das Rote Kreuz empfiehlt Bürgern, die sich Sorgen machen, unter anderem die Nutzung von sozialen Medien und Nachrichten zu begrenzen, Gemeinschaft zu suchen, Dinge zu tun, die Ruhe und Sicherheit geben, und soweit möglich ihre normalen Routinen fortzusetzen. Die Organisation ruft außerdem dazu auf, auf die Reaktionen von Kindern zu achten.

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