Ladenbesitzer wegen Verkaufs gefälschter Apple-Produkte verurteilt

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Stockfoto: Unsplash.com

Zwei Ladenbesitzer wurden in dieser Woche wegen des Verkaufs gefälschter Apple-Produkte über ihre Geschäfte verurteilt. Die Fälle wurden von der Nationalen Einheit für Schwerkriminalität (NSK) untersucht und vor Gericht gebracht.

Ein 32-jähriger Mann wurde am Dienstag vom Amtsgericht Holstebro wegen Markenrechtsverletzungen zu 20 Tagen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Gleichzeitig wurde sein Unternehmen, Refix ApS, zu einer Geldstrafe von 10.000 Dänischen Kronen verurteilt. Dem Urteil zufolge verkaufte das Geschäft im Zeitraum von September 2022 bis November 2024 insgesamt 409 gefälschte Apple-Produkte, darunter Kabel, Ladegeräte und Kopfhörer. Von den Vorwürfen hinsichtlich weiterer 536 Produkte wurde er jedoch freigesprochen.

Am Donnerstag erging vor dem Amtsgericht Hillerød das Urteil gegen einen 35-jährigen Mann, der zuvor drei Filialen der inzwischen insolventen Kette Topfone ApS besessen hatte. Wegen Marken- und Designrechtsverletzungen durch den Verkauf von 754 gefälschten Apple-Produkten, darunter Adapter, Kopfhörer und Kabel, zwischen Oktober 2023 und April 2024 wurde er zu 30 Tagen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Darüber hinaus muss er Apple Inc. rund 28.000 Dänische Kronen Schadenersatz zahlen.

Der Sonderstaatsanwalt Jan Østergaard von der Nationalen Einheit für Schwerkriminalität erklärte, die Urteile zeigten, dass der Verkauf gefälschter Waren ein schwerwiegender Rechtsverstoß sei, der sowohl Verbraucher als auch die Inhaber der ursprünglichen Marken treffe.

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