HOFOR ruft zum Wassersparen auf: Hoher Verbrauch könnte zu Wasserknappheit führen

Sie können Wasser sparen, indem Sie zum Gießen Ihrer Blumenbeete und Blumentöpfe eine Gießkanne statt eines Gartenschlauchs verwenden. Ein Gartenschlauch ist ein echter Wasserverbraucher und benötigt rund 12 Liter Wasser pro Minute. Stockfoto: Pexels.com

Das heiße und trockene Wetter hat den Wasserverbrauch im Großraum Kopenhagen deutlich ansteigen lassen. Deshalb ruft HOFOR seine knapp eine Million Kundinnen und Kunden nun dazu auf, Wasser zu sparen.

Nach Angaben von HOFOR liegt der Wasserverbrauch derzeit deutlich über dem Normalniveau. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte es langfristig zu Wasserknappheit kommen.

-„Derzeit verbrauchen wir sehr viel Wasser, und das setzt die Wasserversorgung unter Druck. Wenn der hohe Verbrauch anhält, droht im Großraum Kopenhagen Wasserknappheit. Deshalb bitten wir unsere Kundinnen und Kunden, Wasser zu sparen, damit genügend für alle vorhanden ist“, sagt Anne Scherfig, Bereichsleiterin für Wasserplanung bei HOFOR.

Das Versorgungsunternehmen nennt insbesondere die Bewässerung von Gärten und das Befüllen von Pools als Bereiche, in denen Wasser eingespart werden kann.

-„Ein Rasen nimmt keinen Schaden, wenn er vorübergehend nicht bewässert wird und etwas gelb wird. Er erholt sich wieder, sobald es regnet. Außerdem sollten nur die wichtigsten Pflanzen mit einer Gießkanne bewässert werden, da ein Gartenschlauch deutlich mehr Wasser verbraucht. Wir empfehlen außerdem, Garten- und Planschbecken derzeit nicht mit dem kostbaren Wasser zu füllen, an dem es schon bald mangeln könnte“, so Anne Scherfig.

HOFOR empfiehlt außerdem, den Wasserverbrauch im Haushalt zu senken – etwa durch kürzere Duschen, die Nutzung von Sparprogrammen bei Wasch- und Spülmaschinen sowie das Abstellen des Wassers beim Zähneputzen und Händewaschen.

Nach Angaben von Anne Scherfig produziert HOFOR derzeit Wasser mit voller Kapazität.

-„Im Moment können wir alle mit Wasser versorgen, aber wir arbeiten an der Kapazitätsgrenze. Das bedeutet, dass es schwierig werden könnte, ausreichend Wasser bereitzustellen, wenn beispielsweise ein Wasserwerk vorübergehend schließen muss oder das Wetter noch trockener wird und die Menschen noch mehr Wasser verbrauchen. Deshalb rufen wir jetzt dazu auf, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich Wasser zu sparen, damit genügend Trinkwasser für alle vorhanden ist“, sagt sie.

HOFOR empfiehlt unter anderem, Rasenflächen nicht zu bewässern, Blumen mit der Gießkanne statt mit dem Gartenschlauch zu gießen und große Gartenpools vorerst nicht zu befüllen, solange der Wasserverbrauch so hoch bleibt. Im Haushalt nennt das Unternehmen kürzere Duschen, die Nutzung von Sparprogrammen sowie die schnelle Reparatur undichter Toiletten als einfache Maßnahmen zur Senkung des Wasserverbrauchs.

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