Die dänische Naturbehörde Naturstyrelsen hat am Donnerstag, 13. August, einen Problemwolf bei Houstrup nördlich von Oksbøl erschossen. Der Wolf wurde innerhalb der Regulierungszone erlegt, die die Behörden nach mehreren Vorfällen mit einem Wolf in der Nähe von Menschen eingerichtet hatten.
Nach Angaben der Behörden wurde der Wolf aus einer Entfernung von zehn Metern erschossen. Daher bestehe eine hohe Sicherheit, dass es sich um den Problemwolf handelt, der sich wiederholt Menschen genähert hatte und sich nicht vertreiben ließ.
Seit dem 6. August waren Mitarbeiter von Naturstyrelsen sowie Wärmebilddrohnen in dem Gebiet im Einsatz. Im Laufe des Einsatzes wurden die Genehmigungen erweitert, sodass die Behörde unter anderem Drohnen einsetzen durfte, um den Wolf zu lokalisieren.
„Ich bin sehr zufrieden, dass der Problemwolf in Nørre Nebel nun erschossen wurde. Wenn ein Wolf problematisches Verhalten zeigt und seine Scheu vor Menschen verloren hat, muss er erschossen werden“, sagt der dänische Minister für Natur und Tierschutz, Christian Rabjerg Madsen.
Er betont zugleich die Sicherheit der Bevölkerung und dankt Naturstyrelsen sowie den Bürgern, die Beobachtungen des Wolfs gemeldet haben.
Hintergrund für die Regulierung waren mehrere dokumentierte Vorfälle, bei denen sich ein Wolf Menschen in dem Gebiet genähert hatte. Die Universität Aarhus hatte zuvor Fotos und Videoaufnahmen ausgewertet und war zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich vermutlich um denselben Wolf handelte, der bereits Anfang des Jahres in der Regulierungszone bei Oksbøl auffälliges Annäherungsverhalten gezeigt hatte.
Daraufhin wurde die neue Regulierungszone eingerichtet. Dort durften sowohl Naturstyrelsen als auch Privatpersonen mit einer entsprechenden Genehmigung den Problemwolf erlegen.












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