Drei Jugendliche sollen ein Schulmassaker an einer Schule in Kolding geplant haben.
Die Polizei von Südostjütland gab bekannt, dass sie aufgrund einer Anzeige reagiert habe, die sie am Freitag, dem 1. August, über die Planung eines Schulmassakers erhalten habe, bei dem die Sct. Michaels Schule in Kolding und zwei konkrete Personen als zukünftige Ziele genannt wurden.
Am selben Tag, an dem die Anzeige eingegangen war, wurden drei Minderjährige festgenommen.
Am darauffolgenden Tag wurde einer der Festgenommenen – ein 15-Jähriger – wegen versuchten Mordes dem Haftrichter vorgeführt und für 4 Wochen in Untersuchungshaft genommen. Die Gerichtsverhandlung fand hinter verschlossenen Türen statt, und es wurde eine Nachrichtensperre in dem Fall verhängt.
Die beiden anderen Verdächtigen sind noch strafunmündig und wurden nach Verhören freigelassen. Die Sozialbehörden wurden informiert.
Der Vizepolizeiinspektor Torben Simonsen von der Polizei von Südostjütland erklärte, dass die Polizei aufgrund der Anzeige entschlossen gehandelt habe.
-„Die Polizei ermittelt in dem Fall, den wir sehr ernst nehmen. Die Polizei hat sowohl mit den Verdächtigen und deren Eltern als auch mit den Betroffenen und deren Eltern gesprochen, und die Sct. Michaels Schule, die Kommune Kolding und die Sozialbehörden wurden informiert. Ich möchte betonen, dass es derzeit keine Anzeichen in den Ermittlungen gibt, die darauf hindeuten, dass eine konkrete und aktuelle Gefahr für die betreffende Schule oder konkrete Personen besteht“, sagte Torben Simonsen.
Die Polizei von Südostjütland gab bekannt, dass die Ermittlungen noch in einem frühen Stadium seien.
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