Der 57-jährige Dan Diedrik Sarka wurde heute am Gericht in Nykøbing Falster zu neun Jahren Gefängnis verurteilt, wegen Vergewaltigung und versuchtem Mord an einem 11-jährigen Mädchen im sogenannten Bøtø-Fall.
Es handelte sich um ein Geständnisverfahren.
Das Gericht legte bei der Strafzumessung besonders auf die grobe Natur der Tat und dass sie an einem 11-jährigen Mädchen begangen wurde. Das Gericht fand aufgrund der Natur der Straftaten keine Grundlage für ein Geständnisrabatt und stellte auch nicht fest, dass es mildernd sei, dass seit der strafbaren Handlung so viel Zeit vergangen war.
Am 4. August 1999 wurde das damals 11-jährige Mädchen vergewaltigt und in einem Nadelwald in der Nähe des Bøtø-Strandes auf Falster versucht zu ersticken.
Trotz eines Phantombildes, das auf den Aussagen des Mädchens und anderer Zeugen beruhte, vergingen mehr als 25 Jahre, bis der Täter gefunden und verhaftet wurde. Dies geschah im Zusammenhang mit einem DNA-Abgleich mit einem nahen Familienmitglied des heute 57-jährigen Mannes, der in der Gegend lebte.
Der Verurteilte hat das Urteil erhalten.
