Das ehrenamtliche Engagement der Bürger trägt das Kulturleben in Tønder

Ein neuer Bericht dokumentiert, dass die Kultur in der Kommune Tønder stark ist – nicht zuletzt dank des ehrenamtlichen Engagements der Bürger. Die Untersuchung, die die umfassendste ihrer Art in der Kommune ist, zeigt, dass viele Bürger nicht nur am Kulturleben teilnehmen, sondern es auch selbst gestalten.

Der Bericht, erstellt vom Analyseinstitut für Kultur, basiert auf Antworten von knapp 2.500 Bürgern über 15 Jahren und umfasst unter anderem Kinos, Bibliotheken, Musik, darstellende Kunst, Museen und Bildende Kunst. Die Hälfte der befragten Bürger äußert sich zufrieden mit dem heutigen Kulturleben, und Veranstaltungen wie das Tønder Festival, Kloster Mærken und das Motorfestival auf Rømø werden als besonders beliebt genannt.

-„Nun haben wir eine solide Grundlage, um das Kulturleben in der Kommune Tønder weiterzuentwickeln. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Vereinsleben und den vielen anderen Akteuren im Kulturbereich. Der Bericht gibt gute Hinweise darauf, wo wir stark sind und wo wir noch besser werden können“, sagt René Andersen, Vorsitzender des Kultur- und Freizeitausschusses.

Am Mittwochnachmittag wurden die Ergebnisse des Berichts dem Ausschuss von Esben Danielsen, Direktor des Analyseinstituts für Kultur, vorgestellt. Er betont, dass die Kultur in Tønder in hohem Maße von Freiwilligkeit und lokalem Engagement getragen wird. Seiner Ansicht nach zeichnen sich insbesondere die populäre Musik, die Bibliotheken und die darstellenden Künste aus, und das Kulturleben hat das Potenzial, sowohl den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Ansiedlung als auch die Verbundenheit in der Kommune zu stärken.

Zugleich unterstreicht Danielsen, dass es notwendig ist, mehr Bürger aktiv in das Kulturleben einzuladen und die Zusammenarbeit zwischen den vielen Akteuren in der Kommune zu stärken.

Im Bericht wird das Kulturleben als Investition in mehr als nur die Wirtschaft gesehen. Es trägt zur Bildung von Kindern und Jugendlichen bei, stärkt die psychische und physische Gesundheit und hilft dabei, die Kommune Tønder zu einem attraktiven Wohnort zu machen.

Die Untersuchung ist Teil einer gemeinsamen Initiative zwischen den Kommunen Tønder, Aabenraa, Haderslev und Sønderborg. Sie zeigt, dass die Bürger gerne kommunale Grenzen überschreiten, um Kultur zu erleben, aber auch, dass die Sichtbarkeit der vielen Angebote verbessert werden könnte.

Als Folge werden Kulturakteure zu einem gemeinsamen südjütländischen Großtreffen im Frühjahr 2026 eingeladen, bei dem der Bericht aus allen vier Kommunen als Grundlage für neuen Dialog und Zusammenarbeit dienen soll. Das Datum des Treffens wird im März bekanntgegeben.

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