Breite politische Einigung: Über 550 Millionen Kronen für besonders schutzbedürftige Menschen

Die Regierung und mehrere Parteien des Folketings haben sich auf die Verteilung der SSA-Reserve für den Zeitraum 2026–2029 geeinigt. Die Vereinbarung umfasst über 550 Millionen Kronen und hat das Ziel, einige der am stärksten benachteiligten Gruppen in der Gesellschaft zu unterstützen – darunter Kinder und Erwachsene, die Gewalt ausgesetzt sind, Personen mit grönländischem Hintergrund sowie Bürgerinnen und Bürger mit physischen oder psychischen Beeinträchtigungen.

Hinter der Vereinbarung stehen die Regierung, die Dänemarkdemokraten, die Sozialistische Volkspartei, die Liberale Allianz, die Konservative Volkspartei, die Einheitsliste, die Radikale Venstre und die Alternativet. Die Mittel aus der SSA-Reserve fließen in Maßnahmen in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Arbeitsmarkt und werden jährlich von den Parlamentsparteien verteilt.

Mehrere konkrete Initiativen wurden in der Vereinbarung priorisiert. So werden etwa 68 Millionen Kronen für die Stärkung der Prävention und Erkennung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche bereitgestellt. Rund 54 Millionen Kronen gehen an Unterstützungsmaßnahmen für benachteiligte Kinder und Erwachsene mit grönländischem Hintergrund. Für den Behindertenbereich werden etwa 145 Millionen Kronen bereitgestellt – unter anderem zur Vereinfachung des Zugangs zu Hilfsmitteln und zur Stärkung der Rechtssicherheit für Menschen mit Beeinträchtigungen. Darüber hinaus fließen Mittel in die spezialisierte Rehabilitation an den Sklerosekrankenhäusern sowie in den Kampf gegen Menschenhandel.

In diesem Jahr ist die SSA-Reserve kleiner als in den Vorjahren, unter anderem aufgrund einer neuen Vereinbarung über die Grundfinanzierung der Zivilgesellschaft. Diese soll künftig stabilere und transparentere Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliche Organisationen gewährleisten, die nun bis einschließlich 2027 eine automatische Verlängerung ihrer Betriebskostenzuschüsse erhalten.

„Diese Vereinbarung macht einen Unterschied für unsere am stärksten benachteiligten Bürgerinnen und Bürger – Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. In diesem Jahr habe ich mich besonders auf die viel zu vielen Kinder konzentriert, die zu Hause Gewalt ausgesetzt sind. Wir müssen besser darin werden, Gewalt zu verhindern und zu erkennen. Ich bin auch stolz darauf, dass die diesjährige Vereinbarung einen besonderen Fokus auf benachteiligte Menschen mit grönländischem Hintergrund legt und darauf, ein selbstständigeres Leben für Menschen mit Beeinträchtigungen zu ermöglichen“, sagt Sozial- und Wohnungsministerin Sophie Hæstorp Andersen.

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