Ein 18-jähriger schwedischer Mann ist vom Gericht in Frederiksberg zu sechs Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden, nachdem er seine Rolle bei einem versuchten Mord sowie beim versuchten Waffenbesitz gestanden hatte. Der Fall wurde von der Nationalen Einheit für besondere Kriminalität (NSK) untersucht.
Während der Gerichtsverhandlung gestand der 18-Jährige, dass er zusammen mit bekannten und unbekannten Mittätern im Zeitraum vom 25. April bis zum 1. Mai 2025 versucht hatte, eine ihm unbekannte Person zu töten. Außerdem gab er zu, dass er über verschlüsselte Kommunikation versucht hatte, eine Person anzuwerben, um in Dänemark einen Mord im Austausch gegen eine versprochene Zahlung von einer Million Kronen zu begehen.
Der 18-Jährige wurde im Mai 2025 auf Ersuchen der NSK von der schwedischen Polizei festgenommen und anschließend nach Dänemark ausgeliefert. Der Fall ist Teil einer internationalen polizeilichen Zusammenarbeit im Rahmen der Europol-Task-Force „OTF Grimm“, an der Dänemark zusammen mit zehn weiteren Ländern beteiligt ist.
Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen Fall von sogenannter „Violence as a Service“, bei dem schwere Straftaten im Auftrag ausgeführt werden. Der Fall ist Teil eines größeren Komplexes, der von der NSK in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft für besondere Kriminalität und der Polizei Kopenhagen untersucht wird.
Der 18-Jährige wurde zudem dauerhaft aus Dänemark ausgewiesen. Er hat sich Bedenkzeit genommen, ob er gegen das Urteil Berufung einlegen will.
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