Gemeinschaft und Zukunft im Fokus beim diesjährigen Neujahrsempfang in Tønder

Foto: Ulrik Pedersen, Tønder Kommune

Am Montagnachmittag herrschte reges Leben im Foyer des Rathauses von Tønder, als die Kommune Tønder und der Wirtschaftsrat Tønder den diesjährigen Neujahrsempfang veranstalteten.

Lokale Unternehmerinnen und Unternehmer, Engagierte aus Vereinen, Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger waren zu einem Nachmittag mit Networking, Neujahrsreden und Rückblicken auf die Höhepunkte des vergangenen Jahres zusammengekommen.

Reden mit Inhalt und Perspektive

Bürgermeister Jørgen Popp Petersen eröffnete die Veranstaltung mit einer Neujahrsrede, in der er zunächst die kürzlich abgeschlossene Kommunalwahl hervorhob:

„– Es war eine Freude zu erleben, wie die Demokratie in bester Form gelebt wird“, so der Bürgermeister, der zugleich seine Zufriedenheit mit der breiten Konstituierung des Stadtrates zum Ausdruck brachte.

Die Rede behandelte zudem Themen wie die grüne Transformation, junge Menschen und Zuzug. Mit Blick auf Letzteres betonte er, dass es bei Zuzug nicht nur darum gehe, einzuziehen, sondern auch darum, Teil der Gemeinschaft zu werden.

Über die jungen Menschen sagte er:

„– Die jungen Menschen engagieren sich. Sie übernehmen Verantwortung. Und sie haben viele Ideen, wie sich die Kommune Tønder weiterentwickeln kann.“

Er hob Initiativen wie Ungeløftet und den Jugend- und Kulturrat Tønder hervor sowie die Entscheidung des Tønder Festivals, die Rapperin Tessa einzuladen – eine Entscheidung, die bei jungen Menschen Begeisterung und bei manchen Erwachsenen Verwunderung auslöste.

Fokus auf das Grenzland

Generalkonsulin Annette Lind war Gastrednerin und nutzte die Gelegenheit, das grenzüberschreitende Gemeinschaftsgefühl zu loben. Gleichzeitig ermutigte sie die Kommune, mehr Stolz auf die eigenen Qualitäten zu zeigen:

„– Ihr solltet ein bisschen mehr mit all dem prahlen, was ihr könnt. Stellt eine Informationstafel an der E45 auf mit einem Hinweis auf das neue Wegner-Museum, prahlt etwas mehr mit der Herkunft der Goldhörner und mit dem gesamten Zeppelinareal.“

Sie schloss mit einem Augenzwinkern:

„– Und macht es wie mein Vater: Findet heraus, wie man einen Tagesgast zur Kasse bittet, und macht die Kommune Tønder zu einem Ort, von dem man nicht nur kommt, sondern zu dem man hinfährt.“

Junge Sporttalente und lokale Augenblicke

Einen aufmunternden Beitrag lieferten die jungen Sporttalente Casper Nissen und Philip Hyldtoft, die Einblicke in ihren Alltag und ihre Ambitionen gaben. Mit ihren Erzählungen trugen sie zu einem Bild von lokalem Stolz und Hoffnung für die Zukunft bei.

Der Tag bot zudem Bilder und Filmclips aus dem Jahr 2025 mit Einblicken in Bauprojekte, Kultur, Natur und das lokale Vereinsleben. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit Musik, Gesang, Erfrischungen und Gesprächen über Generationen und Hintergründe hinweg.

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