Es war ein bemerkenswerter Fund, der gemacht wurde, als die Polizei- und Zollgruppe am Dienstagabend bei der Einreise nach Dänemark in Padborg ein Fahrzeug anhielt.
Um 23.15 Uhr stoppte die Polizei- und Zollgruppe ein Auto bei der Einreise nach Dänemark in Padborg. Bei der Untersuchung des Fahrzeugs fanden Zollbeamte 66.400 Euro, die im Auto versteckt waren. Der Betrag war bei der Einreise nicht deklariert worden, weshalb das Geld beschlagnahmt und das Fahrzeug zur weiteren Untersuchung in eine Halle der Zollbehörde gebracht wurde.
Zwei Männer in dem Fahrzeug – ein 30-jähriger Mann aus der Kommune Aarhus und ein 38-jähriger Mann aus der Kommune Randers – wurden festgenommen und wegen Geldwäsche angeklagt.
„Wir haben das Fahrzeug für eine Kontrolle ausgewählt. Dabei wurde zum einen die große Menge Bargeld gefunden, die vor der Einreise nicht deklariert worden war, und wir vermuten, dass es sich um Geldwäsche handelt. Darüber hinaus stellten wir weitere Umstände fest, die nicht in Ordnung waren“, sagt der stellvertretende Polizeiinspektor Karsten Høy, UKA West bei der Polizei Südjütland.
Der 30-jährige Fahrer des Autos wurde außerdem beschuldigt, falsche Angaben zu seiner Identität gemacht zu haben, trotz Entzugs der Fahrerlaubnis gefahren zu sein sowie eine illegale Pfefferspray mitgeführt zu haben.
Die Polizei Südjütland hat die 66.400 Euro zum Zweck weiterer Untersuchungen beschlagnahmt.
Nach den geltenden Vorschriften müssen Reisende, die 10.000 Euro oder mehr in bar oder in anderen liquiden Mitteln mitführen, dies bei der Zollbehörde anmelden. Ziel ist es, Geldwäsche und Wirtschaftskriminalität über Grenzen hinweg zu verhindern.
„Dieser Fall zeigt, dass unser verstärkter Fokus auf Geldwäsche Wirkung zeigt und Ergebnisse liefert. Wir haben eine wichtige Aufgabe bei der Verhinderung von Geldwäsche, und unsere Kontrollen an der Grenze sind dabei entscheidend. Wir werden weiterhin Kontrollen durchführen und nicht akzeptieren, dass versucht wird, große Geldbeträge an den Behörden vorbei zu transportieren“, sagt Jeppe Kjærgaard, Kontrolldirektor der Zollbehörde.
Nach den Vernehmungen und weiteren Untersuchungen wurden die beiden Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.












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