Neue Umfrage: Künstliche Intelligenz spaltet die Generationen

Eine neue Umfrage zeigt, dass sich die Nutzung von künstlicher Intelligenz in Dänemark deutlich zwischen den Generationen unterscheidet. Während jüngere Dänen die Technologie zunehmend sowohl im Beruf als auch in der Freizeit nutzen, wünschen sich ältere Menschen in höherem Maße mehr Wissen darüber, wie künstliche Intelligenz funktioniert.

Die Untersuchung wurde von Norstat im Auftrag von Samsung Dänemark durchgeführt und zeigt, dass 57 Prozent der Dänen über 56 Jahre in sehr hohem Maße einen Bedarf an mehr Wissen über die Mechanismen hinter künstlicher Intelligenz haben. Das entspricht einem Anstieg von 16 Prozentpunkten im Vergleich zu einer ähnlichen Untersuchung aus dem Jahr 2024.

Laut Søren Rinnov Østergaard, Landeschef von Samsung Dänemark, zeigen die Ergebnisse, dass sich viele ältere Menschen zunehmend bewusst werden, dass künstliche Intelligenz ihren Alltag beeinflussen wird, gleichzeitig aber auch Unsicherheit im Umgang mit der Technologie empfinden.

„Die Untersuchung zeigt ein wachsendes Bewusstsein unter älteren Menschen dafür, dass künstliche Intelligenz Bedeutung für ihren Alltag haben wird, aber auch eine Unsicherheit darüber, wie die Technologie tatsächlich funktioniert“, sagt er.

Gleichzeitig weist er darauf hin, dass diese Entwicklung Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit der entwickelten Lösungen stellt, unter anderem bei Alltagsprodukten wie Smartphones, in denen künstliche Intelligenz zunehmend ein integrierter Bestandteil der Nutzererfahrung wird.

Die Umfrage zeigt außerdem, dass jüngere Dänen die aktivsten Nutzer von künstlicher Intelligenz sind. Unter den 18- bis 34-Jährigen geben 62 Prozent an, dass sie künstliche Intelligenz in hohem oder sehr hohem Maße für arbeitsbezogene Aufgaben nutzen wollen. Zum Vergleich liegt dieser Anteil bei Personen über 56 Jahren bei 25 Prozent.

Der gleiche Trend zeigt sich im Privatleben. Hier geben 53 Prozent der 18- bis 34-Jährigen an, dass sie künstliche Intelligenz für persönliche Aufgaben nutzen wollen, während dies nur 23 Prozent der älteren Befragten angeben.

Auch bei Hobbys und kreativen Aktivitäten liegen die Jüngeren vorne. 54 Prozent der 18- bis 34-Jährigen geben an, dass sie sich gut vorstellen können, künstliche Intelligenz dafür zu nutzen, während dies bei den über 56-Jährigen für 35 Prozent gilt.

Laut Søren Rinnov Østergaard deuten die Ergebnisse auf einen wachsenden Bedarf an gezielter Aufklärung und Kompetenzentwicklung hin.

„Künstliche Intelligenz wird ein immer stärker integrierter Teil der Gesellschaft, und wir haben ihr volles Potenzial noch längst nicht gesehen“, sagt er.

Die Umfrage wurde unter 1005 Dänen im Zeitraum vom 27. November bis zum 9. Dezember 2025 durchgeführt. Sie wurde von Norstat im Auftrag von Samsung Dänemark erhoben.

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