Ein 38-jähriger polnischer Mann ist für vier Wochen in Untersuchungshaft genommen worden. Ihm wird schwerer Zigarettenschmuggel vorgeworfen. Dies geschah in einer nicht öffentlichen Haftanhörung am Dienstag vor dem Gericht in Sønderborg.
Der Fall begann am Montagnachmittag, als der Mann die Grenze bei Vilmkær in einem deutschen Transporter passierte und anschließend auf der Autobahn E45 weiterfuhr. Dort wurde er von einer Streife der Ausländerkontrollabteilung West (UKA West) angehalten.
Bei einer anschließenden Kontrolle des Transporters fanden die Beamten Kisten mit insgesamt 1.659.800 Zigaretten im Laderaum. Der Mann wurde daraufhin festgenommen und wegen schweren Schmuggels angeklagt.
Nach Angaben der Polizei haben die Zigaretten einen Wert von mindestens 3,26 Millionen Kronen an Zöllen und Abgaben.
Während der Haftanhörung räumte der Beschuldigte die tatsächlichen Umstände ein, bestritt jedoch die Schuld am Schmuggel. Gegen die Untersuchungshaft legte er kein Rechtsmittel ein.
Der stellvertretende Polizeidirektor Karsten Høy von UKA West erklärte, dass die Polizei die Ermittlungen in dem Fall fortsetzt.
– Der Fall zeigt, dass umherreisende ausländische Kriminelle ihren Lebensunterhalt mit vielen verschiedenen Formen der Kriminalität bestreiten, auch mit Schmuggel. Wir sind mit der Festnahme und der Beschlagnahmung der vielen Zigaretten sehr zufrieden und setzen die Ermittlungen in dem Fall fort, sagte er.
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