Die Aalborg Universität arbeitet an der Entwicklung eines selbstfahrenden Roboters, der innerhalb von 5 bis 10 Jahren zum Mond geschickt werden soll, um Ressourcen zu untersuchen und zu nutzen. Das Projekt soll zu zukünftigen Mondbasen beitragen, in denen Roboter voraussichtlich eine zentrale Rolle spielen werden.
„Wenn wir dort oben auf nachhaltige Weise bleiben wollen, können wir nicht alles von der Erde mitnehmen. Wir müssen die Ressourcen nutzen, die bereits auf dem Mond vorhanden sind. Und dafür braucht es Roboter“, sagt Dozent Simon Bøgh von der AAU.
Der erste Prototyp soll am 1. Mai dieses Jahres in einer simulierten Mondumgebung getestet werden. Der Roboter muss unter extremen Bedingungen autonom arbeiten können, darunter große Temperaturschwankungen, Strahlung und Mondstaub.
„Auf dem Mond kann man einen Roboter nicht in Echtzeit mit einem Joystick steuern. Er muss selbstständig Entscheidungen mithilfe von künstlicher Intelligenz treffen können, und genau daran arbeiten wir ebenfalls“, sagt Simon Bøgh.
An dem Projekt sind sowohl Forscher als auch Studierende beteiligt, und es wird unter anderem in Zusammenarbeit mit der European Space Agency durchgeführt.
