Kopenhagen will gefährliche Nachtfalter bekämpfen, bevor sie auftreten

Die Raupe des Eichenprozessionsspinners.

Kopenhagen bereitet sich auf einen möglichen Befall durch den Schädling Eichenprozessionsspinner vor, der bei Menschen und Tieren Juckreiz, Hautausschläge und Atembeschwerden verursachen kann.

Dies ist der Hintergrund dafür, dass die Parteien hinter der Haushaltsvereinbarung 26 Mittel für Überwachung und Bekämpfung im Zeitraum 2027–2029 bereitgestellt haben.

„Glücklicherweise ist Kopenhagen bislang noch nicht vom Eichenprozessionsspinner betroffen, aber wir wissen, dass es leider wohl nur eine Frage der Zeit ist. Deshalb bin ich sehr zufrieden, dass wir nun Mittel für die Überwachung und die schnelle Beseitigung des Schädlings bereitgestellt haben, wenn dies notwendig wird“, sagt Karoline Lindgaard, Fraktionsvorsitzende der Alternativet in der Bürgervertretung Kopenhagens.

Die Maßnahmen umfassen unter anderem eine systematische, digitale Überwachung der städtischen Eichen sowie die Installation von Fallen an ausgewählten Standorten.

„Wir wissen unter anderem aus der Kommune Odense, dass die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners sehr kostenintensiv ist. Daher ist Prävention der einzig richtige Ansatz, mit dem Ziel, einen Befall zu vermeiden, und mit den bereitgestellten Mitteln können wir bereits im Mai mit dem Aufstellen von Fallen beginnen, bevor die Nachtfalter schlüpfen“, sagt Karoline Lindgaard.

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