Die Polizei Ostjütlands hat drei Personen nach rassistischen Äußerungen während eines Superliga-Spiels zwischen AGF und FC Midtjylland angeklagt.
Das Spiel fand am Sonntag, dem 26. April, um 20.00 Uhr im provisorischen Stadion in Vejlby im Norden von Aarhus statt. Nach dem Spiel wurde die Polizei durch Mitteilungen von AGF und FC Midtjylland darüber informiert, dass einzelne Spieler rassistischen Bemerkungen von den Tribünen ausgesetzt gewesen seien.
Daraufhin leitete die Polizei Ostjütlands Ermittlungen wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen § 266 b des dänischen Strafgesetzbuches ein. Nach Angaben der Polizei haben beide Vereine zur Identifizierung der mutmaßlichen Täter beigetragen.
Am Donnerstagabend wurden ein 74-jähriger Mann und ein 24-jähriger Mann, beide mit Bezug zur Heimmannschaft, angeklagt, jeweils rassistische Äußerungen gegen ausgewählte Spieler von FC Midtjylland gemacht zu haben.
Darüber hinaus wurde ein 35-jähriger Mann mit Bezug zur Gastmannschaft angeklagt, rassistische Äußerungen gegen eine Gruppe von Fans der Heimmannschaft gemacht zu haben.
„Wir distanzieren uns klar von diesen Vorfällen und nehmen Fälle von Rassismus sehr ernst. Ein Superliga-Spiel ist kein rechtsfreier Raum, um Straftaten zu begehen und andere Menschen oder Spieler rassistischen Bemerkungen auszusetzen. Wer zu einem Fußballspiel geht, soll dies in einer sicheren und festlichen Atmosphäre tun können – deshalb freuen wir uns auch darüber, dass nun drei Personen angeklagt wurden“, sagte Polizeiinspektor Brian Voss Olsen von der Polizei Ostjütlands.
Er fügte hinzu:
„Wir möchten uns bei den vielen Menschen bedanken, die wissen, wie man sich bei einem Fußballspiel ordentlich verhält – und bei den Vereinen, die für ihr schnelles, entschlossenes und kooperatives Handeln mit der Polizei in diesen Fällen Anerkennung verdienen“, sagte Polizeiinspektor Brian Voss Olsen.












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