Seine Majestät der König hat am Freitagabend den Vorsitzenden von Venstre, Troels Lund Poulsen, damit beauftragt, die Verhandlungen über die Bildung einer neuen Regierung zu führen.
Dies geschieht nach Konsultationen am Freitag auf Amalienborg mit den Parteien des Folketing.
Die Parteien Venstre, die Dänische Volkspartei, Liberal Alliance, die Moderaten, die Konservative Volkspartei, die Dänemarkdemokraten und die Bürgerpartei – die zusammen 87 Mandate vertreten – empfahlen, dass Troels Lund Poulsen die Verhandlungen anführen solle.
Die Sozialdemokraten, die Sozialistische Volkspartei, die Einheitsliste, die Sozialliberalen und die Alternative, die zusammen über 84 Mandate verfügen, sprachen sich stattdessen dafür aus, dass die geschäftsführende Ministerpräsidentin Mette Frederiksen weiterhin als königliche Sondiererin fungieren solle – eine Rolle, die sie seit der Parlamentswahl am 24. März innehat.
Nach den Treffen mit den Parteien empfing der König die geschäftsführende Ministerpräsidentin. Auf Grundlage der Stellungnahmen der Parteien kam Mette Frederiksen zu dem Schluss, dass die größte Zahl der Mandate dafür sei, dass Troels Lund Poulsen die Verhandlungen über eine Regierung ohne Beteiligung der Sozialdemokraten und der Moderaten führen solle.
Daraufhin hat der König Troels Lund Poulsen gebeten, die Verhandlungen über die Bildung einer neuen Regierung ohne die Sozialdemokraten und die Moderaten anzuführen.
Mehrere Parteien verbanden ihre Unterstützung mit besonderen Wünschen und Bedingungen.
Die Dänische Volkspartei erklärte unter anderem, dass sie eine bürgerliche Regierung mit einer strengen Ausländerpolitik und ohne Beteiligung der Sozialdemokraten und der Moderaten wünsche.
Die Moderaten unterstützten gleichzeitig Troels Lund Poulsen mit dem Wunsch nach einer Regierung über die politische Mitte hinweg, während die Dänemarkdemokraten unter anderem niedrigere Steuern und Abgaben, eine strengere Ausländerpolitik sowie ein besseres Gleichgewicht zwischen Stadt und Land hervorhoben.
Auf der anderen Seite sprach sich die SF für eine Mitte-links-Regierung mit Beteiligung der SF aus, während die Einheitsliste und die Alternative politische Vereinbarungen und einen rot-grünen Kurs als Grundlage für ihre Unterstützung einer neuen Regierung forderten.
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