Lkw-Kontrolle vor dem Muttertag deckte Betrug und schwere Verstöße auf

Illustration: Netavisernes Bureau/ai.

Das Schwerlastzentrum Ost der Polizei von Mittel- und Westseeland führte am Donnerstag und Freitag vor dem Muttertag eine gezielte Kontrolle von Lastwagen auf der Sydmotorvejen durch. Die Kontrolle richtete sich unter anderem gegen Lastwagen aus südlicher Richtung mit Blumenladung.

Dabei wurden zahlreiche schwerwiegende Verstöße festgestellt, und drei Lastwagen mussten ihre Weiterfahrt unterbrechen, entweder um repariert zu werden oder weil hohe Geldstrafen bezahlt werden mussten.

Bereits auf dem Weg zum Kontrollort stoppte die Verkehrspolizei einen Motorradfahrer, der mit 184 Kilometern pro Stunde gemessen wurde.

Am ersten Kontrolltag wurden bei acht von zwölf überprüften Lastwagen Verstöße festgestellt.

In vier Fällen entdeckte die Polizei Manipulationen an den Tachographen der Lastwagen, wodurch die Fahrzeuge deutlich schneller als die erlaubten 90 Kilometer pro Stunde fahren konnten.

Darüber hinaus wurden in drei Fällen Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten registriert, von denen zwei als schwerwiegend eingestuft wurden. Zwei Fahrer hatten außerdem ihre Fahrerkarten nicht im Tachographen benutzt.

In einem der Fälle soll ein Fahrer mehrfach die Fahrerkarte einer anderen Person missbraucht haben. Der Fall umfasst mehrere Verstöße gegen das Strafgesetzbuch, und dem Fahrer droht eine Geldstrafe von rund 270.000 Kronen.

Am Freitag stellte die Polizei auf der Rückfahrt von der Kontrolle weitere Verstöße fest.

In einem Fall handelte es sich um einen Pferdetransporter mit fehlerhafter Bedienung des Tachographen, der zudem nicht auf die neueste vorgeschriebene Version aktualisiert worden war.

Im zweiten Fall hatte ein Fahrer ohne Fahrerkarte im Tachographen gefahren und anschließend Ruhezeiten manuell eingetragen, obwohl er laut Polizei mehrere Stunden gefahren war. Auch hier droht eine hohe Geldstrafe.

Die Polizei teilte mit, dass die am Donnerstag kontrollierten Lastwagen überwiegend ausländischen Transportunternehmen gehörten, während die beiden Fälle am Freitag dänische Fahrzeuge betrafen.

:NB:

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