Dänemark sendet Unterstützung zu zwei der schlimmsten humanitären Krisen in der Welt

Dänemark trägt zusätzlich 85 Millionen Kronen zur Bekämpfung der schwersten humanitären Krisen bei, aufgeteilt in 55 Millionen Kronen für den Sudan und 30 Millionen Kronen für Gaza.

Drei Jahre nach dem Beginn des Bürgerkriegs im Sudan dauert die Tragödie an, während die Weltgemeinschaft vergeblich versucht hat, die Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen. In Gaza sind die humanitären Bedürfnisse immer noch umfangreich, und der Winter verstärkt den Bedarf an weiterer Hilfe.

-“Die größte humanitäre Katastrophe und Vertreibungskrise der Welt spielen sich vor unseren Augen im Sudan ab. Wir tun, was wir können, um das menschliche Leid zu lindern. Dies geschieht unter anderem durch humanitäre Beiträge und durch unsere Arbeit als Mitglied des UN-Sicherheitsrats und als Teil der EU, wo wir kontinuierlich daran arbeiten, den Konflikt auf die Agenda zu setzen und Druck auf die Kriegsparteien auszuüben”, sagt Außenminister Lars Løkke Rasmussen und fügt hinzu:

-“In Gaza haben wir mit dem Waffenstillstand einen Hoffnungsschimmer erhalten. Es kommt mehr Unterstützung für die notleidende Zivilbevölkerung, aber die humanitäre Lage bleibt weiterhin äußerst ernst. Mit einem neuen Beitrag zum Feldkrankenhaus des IKRK in Gaza unterstützt Dänemark den zivilen Zugang zu akuter medizinischer Versorgung, die eine Lebensader für Tausende von Menschen darstellt, die aufgrund der Kampfhandlungen an Krankheiten leiden oder verwundet sind.”

Im Sudan haben die Kriegsparteien die Zivilbevölkerung angegriffen, umfangreiche sexuelle Gewalt begangen, kritische Infrastruktur zerstört, darunter Krankenhäuser und Schulen, und humanitäre Hilfe unter erhebliche Beschränkungen gestellt. Über 150.000 Menschen werden als Tote gezählt, und mehr als 12 Millionen sind seit Beginn des Krieges auf der Flucht. Mehr als 21 Millionen Menschen leiden unter akutem Nahrungsmangel, und in Teilen der Regionen Darfur und Kordofan herrscht Hungersnot.

In Gaza wurden seit dem 7. Oktober 2023 laut den Gesundheitsbehörden in Gaza über 70.000 Menschen getötet und über 171.000 verletzt. Die Bereitstellung von Gesundheitsdiensten ist erheblich eingeschränkt, nur die Hälfte der Krankenhäuser und weniger als die Hälfte der primären Gesundheitszentren sind teilweise funktionsfähig, mit einem Mangel an medizinischer Ausrüstung und Medikamenten.

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