Die nordischen Außenminister aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden haben am Dienstag eine gemeinsame Erklärung zur Arktis und zu Grönland veröffentlicht.
In der Erklärung betonen die Minister, dass sie als nordische Länder, arktische Staaten und NATO-Verbündete gemeinsam für Sicherheit, Stabilität und Zusammenarbeit in der Arktis eintreten. Sie heben hervor, dass Maßnahmen ergriffen wurden, um Abschreckung und Verteidigung in der Region durch neue Fähigkeiten, Aktivitäten, Präsenz und ein verbessertes Lagebild zu stärken.
Die nordischen Länder unterstützen, dass die NATO ihre Präsenz und Wachsamkeit in dem Gebiet erhöht, und die Erklärung stellt fest, dass die Investitionen in die arktische Sicherheit deutlich gesteigert wurden – und dass die Länder bereit sind, in enger Zusammenarbeit mit den USA und anderen NATO-Partnern noch mehr zu tun.
Der Erklärung zufolge beruht die Sicherheit in der Arktis auf der Achtung grundlegender Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen und des Völkerrechts, einschließlich der Unverletzlichkeit von Grenzen.
Dänemark, einschließlich Grönlands, ist eines der Gründungsmitglieder der NATO und hat der Erklärung zufolge historisch eng mit den USA bei der Sicherheit in der Arktis zusammengearbeitet, unter anderem durch das Verteidigungsabkommen zwischen den USA und Dänemark aus dem Jahr 1951, das eine erweiterte sicherheitspolitische Zusammenarbeit ermöglicht.
Abschließend heißt es in der Erklärung:
„Wir bekräftigen gemeinsam, dass Fragen, die Dänemark und Grönland betreffen, ausschließlich von Dänemark und Grönland zu entscheiden sind.“
Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs, darunter Macron, Merz, Meloni und Tusk, haben heute ebenfalls gemeinsam mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen eine Erklärung veröffentlicht. Mehr dazu ist in dem Artikel zu lesen: Europäische Staats- und Regierungschefs mit gemeinsamer Erklärung zu Grönland und den USA
