Eine neue Gestaltung soll das Radfahren auf einer der zentralen Strecken in Esbjerg sicherer machen.
Ab Dienstag in der kommenden Woche und bis Ende Juni führt die Kommune Esbjerg einen Verkehrsversuch in der Nørrebrogade durch, bei dem Radfahrer mehr Platz und damit ein höheres Sicherheitsgefühl erhalten.
Derzeit teilen sich Radfahrer und Autos die Straße ohne eigentliche Radverkehrsanlagen. Dies wird von vielen als unsicher empfunden, insbesondere rund um die Boldesager Schule und GAME StreetMekka, wo sich viele Kinder und Jugendliche aufhalten.
Mit dem Versuch wird die Gestaltung der Straße geändert, sodass mehr Ruhe und eine bessere Übersicht entstehen. Der Versuch umfasst den Abschnitt von der Jernbanegade bis zur Strandby Kirkevej. Verkehrsteilnehmer müssen daher besonders auf die temporäre Beschilderung und die veränderten Verkehrsverhältnisse während des Versuchszeitraums achten.
Mehr Platz und geringere Geschwindigkeit
Die Geschwindigkeit wird auf 40 km/h reduziert, es werden Bodenschwellen eingerichtet, und auf Teilen der Strecke wird das Parken aufgehoben, um mehr Platz zu schaffen.
Die geschwindigkeitsdämpfenden Bodenschwellen werden zwischen der Haraldsgade und der Frihedsvej vom 14. bis einschließlich 17. April eingerichtet. In diesem Zeitraum ist der Abschnitt für den Autoverkehr gesperrt, während Radfahrer weiterhin passieren können.
„Wir wissen, dass viele die Nørrebrogade als unsicher zum Radfahren empfinden. Nun testen wir eine Lösung, bei der es mehr Platz und geringere Geschwindigkeiten gibt, damit sich mehr Menschen im Verkehr sicher fühlen können“, sagt Kurt Bjerrum, Vorsitzender des Ausschusses für Planung, Stadt und Lokalgemeinschaft.
Ziel ist es herauszufinden, wie der Verkehr funktioniert, wenn den Radfahrern mehr Platz eingeräumt wird. Während des Versuchs werden Verkehrsmessungen, Analysen und Erfahrungen der Straßennutzer gesammelt. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für eine politische Entscheidung über eine mögliche dauerhafte Lösung dienen.












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